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Neujahrskonzerte


Winterlust
Dienstag, 1. Januar 2019, 17 Uhr
Sonntag, 6. Januar 2019, 19 Uhr
Werke der goldenen Epoche des Wiener Walzers und winterliche Hörgenüsse



Mit den traditionellen Neujahrskonzerten startet Achim Fiedler in seine erste Saison als Chefdirigent des Sinfonieorchesters Villingen-Schwenningen. Mit Winterlust hat er das Programm überschrieben und natürlich entsprechende Stücke herausgesucht, Gleich zwei musikalische Schlittenfahrten erwarten Sie! In den Mittelpunkt rückt Achim Fiedler aber die ganze Strauß-Familie, die ja von der glänzenden Laufbahn von Johann Strauß - Sohn dominiert wird. Aber man sollte nicht vergessen, dass die gesamte Familie beispielhaft für eine Kultur anspruchsvoller Tanz- und Unterhaltungsmusik steht. Der Vater Johann Strauß arbeitete als gelernter Bratschist zunächst im Quartett und Orchester Joseph Lanners, von dem Achim Fiedler auch einen seiner berühmtesten Walzer ausgewählt hat. Johann Strauß schrieb über 250 Kompositionen. Seit bekanntestes Stück wurde der „Radetzky-Marsch“. Johann Strauß hatte drei Söhne, Johann, Josef und Eduard, die alle ebenfalls als Komponisten aktiv wurden. Der berühmteste darunter war Johann Strauß Sohn, wie er zunächst zur Unterscheidung genannt wurde. Er hatte sich heimlich zum Musiker ausbilden lassen, 1844 seine eigene Kapelle gegründet und avancierte nach dem Tod des Familienoberhaupts schnell zum „Walzerkönig. Er schuf als Komponist rund 170 Walzer, darunter „An der schönen blauen Donau“, „Geschichten aus dem Wienerwald“ oder „Wiener Blut“. Josef Strauß absolvierte ein Studium am Wiener Polytechnikum. Da er aber häufig seinen von der vielen Arbeit und von vielen Reisen erschöpften Bruder als Kapellmeister der Strauß-Kapelle vertreten musste, fing er auch an zu komponieren und schrieb schließlich über 300 Werke. Achim Fiedler hat einige Werke von Josef Strauß ausgewählt, um so den etwas unbekannteren Bruder in den Mittelpunkt zu rücken.