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Achim Fiedler



Fünf Gastdirigenten haben sich in der Saison 2018 beim Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen vorgestellt, mit großer Mehrheit haben die Musikerinnen und Musiker Achim Fiedler als neuen Chefdirigenten gewählt. Mit der Saison 2019 tritt er sein Amt an, er hat einen Fünf-Jahres-Vertrag unterzeichnet.

Achim Fiedler, 1965 in Stuttgart geboren, ist ein Dirigent mit großer stilistischer Bandbreite. Neben zahlreichen Ur- und Erstaufführungen gilt sein Interesse Repertoire-Entdeckungen aus der Romantik und der klassischen Moderne bis hin zur Wiederaufführung barocker und klassischer Werke. Achim Fiedler studierte Violine in Köln und London. Es folgten Dirigierstudien in Mailand und Stuttgart sowie Assistenzen bei Carlo Maria Giulini und Bernard Haitink. Von 1998 bis 2012 war er künstlerischer Leiter der Festival Strings Lucerne. Von 2006 bis 2013 war er Chefdirigent des Folkwang Kammerorchester. Gastverpflichtungen führten ihn bisher zu über 40 Orchestern im In- und Ausland; u.a. Sächsische Staatskapelle Dresden, Wiener Kammerorchester, Orquesta de Sevilla, Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya und Orchestra della Svizzera Italiana Lugano.CD-Produktionen erschienen u. a. bei Oehms Classicals und Sony Classical. Pädagogische Arbeit mit Jugendlichen, Studierenden und Erwachsenen ist ein wichtiger Schwerpunkt. Achim Fiedler war Leiter der Dirigentenausbildung an der Musikhochschule Luzern von 2004 bis 2008 und leitete Seminare, Proben und Konzerte an zahlreichen Musikhochschulen im In- und Ausland. Der Aufbau und die Leitung eines Jugendsinfonieorchesters in seiner Heimatstadt Dortmund ist ihm ein selbstverständliches Anliegen. Achim Fiedler lebt in Dortmund.

Jörg Iwer
Achim Fiedler folgt auf Jörg Iwer, der das Sinfonieorchester mit Unterbrechungen fast 20 Jahre musikalisch geprägt hat. Für seine Verdienste haben der Vorstand und die Orchestermusiker Jörg Iwer Ende 2017 zum Ehrendirigenten ernannt. Jörg Iwer lebt als freischaffender Künstler in der Nähe von Berlin und unterrichtet an der Musikhochschule Hanns Eisler. Er hat von 1977 bis 1984 Chorleitung, Dirigieren und Komposition an der Folkwang-Hochschule für Musik in Essen bei Reinhard Peters, Wolfgang Hufschmidt, Nicolaus A. Huber und Guido Knüsel studiert und belegte 1983 einen Meisterkurs bei Kurt Masur. Es folgten Engagements an Theatern in Pforzheim, Detmold, Trier und Wittenberg, denen 1998 die Ernennung zum Generalmusikdirektor folgte. Nationale und internationale Gastspiele führten Jörg Iwer zu zahlreichen deutschen Orchestern sowie nach Mailand, Thessaloniki, Paris, Lugano, Minsk, Szczecin, China, Taiwan, USA und Singapur. Neben der Beschäftigung mit der klassischen Musik wirkt er als Dirigent und Instrumentator sowohl im Bereich Filmmusik als auch bei Cross-Over-Projekten mit Gruppen oder Einzelkünstlern aus den Bereichen Pop, Jazz und Rock mit. Eine besonders intensive Zusammenarbeit besteht seit 2004 mit dem Komponisten Karim Sebastian Elias („Rhythm is it“, „Siegfried“, „Gerdas Schweigen“ u. a.) sowie mit dem Projekt Cantus Buranus der Gruppe Corvus Corax.