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Willkommen beim Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen!


Aktuell

Ein Gefühl der Weite
Beim nächsten Konzert des Sinfonieorchesters am Sonntag, 21. Mai um 17 Uhr tehen gleich drei Solisten aus der Doppelstadt im Rampenlicht: Berthold Graf (Flöte), der die Suite Nr. 2 von Johann Sebastian Bach spielt und Michael Hampel und sein Sohn Phileas Baun (Gitarre). Für diese beiden hat Jörg Iwer ein Werk "A due - Konzert für zwei Gitarren und Orchester" komponiert. Michael Hampel ist Prorektor der Hochschule für Musik in Trossingen und Professor für Gitarre, sein Sohn Phileas ist Mitglied des innovativen Ensembles "Open Source Guitars". Abgerundet wird das Program durch die Sinfonie Nr. 3 a-Moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy "Die Schottische". Darin verarbeitet er musikalisch seine Eindrücke einer Reise durch Schottland.
Sinfonieorchester und Jörg Iwer beenden Zusammenarbeit
Das Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen und sein Musikalischer Leiter, Jörg Iwer, sind übereingekommen, zum Jahresende die mehr als 20-jährige, äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit zu beenden - in aller Freundschaft, wie beide Seiten betonen. „Wir freuen uns, wenn es nach Auslaufen des Vertrages zu einer projektweisen Zusammenarbeit mit Jörg Iwer kommt“, so Dobmeier und weist darauf hin, dass dieser das Sinfonieorchester maßgeblich geprägt und voran gebracht hat. Immer wieder hat Iwer, der sich auch als Komponist einen Namen gemacht hat, mit dem Orchester Uraufführungen eigener Werke realisiert. 1991 hat er die Nachfolge von Claus Oberle als Dirigent des Sinfonieorchesters angetreten. In dieser Position war er bis 2001 tätig, dann beendete er auf eigenen Wunsch die Zusammenarbeit, da er sich verstärkt um andere Projekte kümmern wollte. 2009 kehrte er an das Dirigentenpult des Orchesters zurück und die Zusammenarbeit erlebte eine gedeihliche Fortsetzung.
In der Konzertsaison 2017 tragen alle Konzerte eine sehr persönliche Iwer-Note mit eigenen Stücken. Bereits die Neujahrskonzerte begannen mit der Komposition einer Festfanfare zum Jubiläumsjahr 2017 der 1200 Jahre urkundliche Ersterwähnung von Schwenningen, Tannheim und Villingen. Im März war das für 15 Schlagzeuger mit Orchester komponierte Werk „Landschaft mit Moor“ zu hören und das Kinderkonzert „Der Tag, an dem Louis gefressen wurde“. Hier hat Iwer ein Kinderbuch von John Fardell vertont. Für das Konzert am 21. Mai schreibt Jörg Iwer ein Stück für Michael Hampel, Professor für Gitarre an der Hochschule für Musik und seinen Sohn Phileas Baun. So rückt Iwer erneut Solisten aus der Doppelstadt in den Fokus; er will dem Publikum zeigen, wie viele begabte Musiker hier in der Region leben.
Im Juli zum großen Festkonzert anlässlich des Stadtjubiläums „Aufbruch – Wege in die Zukunft“ komponiert Jörg Iwer eine Festouvertüre. So setzt er zu besonderen Anlässen immer wieder musikalische Glanzpunkt in der Doppelstadt: Bereits zur Landesgartenschau 2010 hatte er eine LGS-Hymne komponiert. Sein vorläufig letzter großer Auftritt in Villingen-Schwenningen wird die Aufführung des von ihm komponierten Oratoriums „Wittenberg 1517“ sein – ein Beitrag des Sinfonieorchesters in Kooperation mit der Villinger Kantorei unter der Leitung von Bezirkskantor Marius Mack zu 500 Jahre Reformation. Mit dem opulenten Werk verabschiedet sich Jörg Iwer von den Musikfreunden aus der Doppelstadt und der Region, die seine Arbeit und seine hohen künstlerischen Qualitäten schätzen.
Der geschäftsführende Vorstand und Stimmführer des Sinfonieorchesters sind derzeit dabei, eine Nachfolgelösung zu erarbeiten. Das Sinfonieorchester wird in der Saison 2018 mit fünf Gastdirigenten arbeiten und aus diesem Kreis dann seinen neuen Chefdirigenten wählen. „Wir sind in diesem Auswahlprozess bereits sehr weit vorangekommen“, berichtet Andreas Dobmeier und hofft bereits Mitte Mai bekanntgeben zu können, welche Dirigenten nächstes Jahr mit dem Sinfonieorchester arbeiten und welche Programme sie präsentieren werden.